Der SPD-Ortsverein Elmschenhagen/Kroog sorgt sich um die Umbau- und Sanierungspläne
des Schulzentrums Elmschenhagen. Bekanntlich sollten nach der Aufnahme des
Betriebes als Gemeinschaftsschule die bisherigen Schulen Freiherr-vom-Stein
und Theodor-Möller umgebaut und das Gymnasium Elmschenhagen saniert werden.
Wegen der Kürzungsauflagen durch das Land stehen der Landeshauptstadt
Kiel die erforderlichen Investitionsmittel nicht im notwendigen Umfange zur
Verfügung.
Der SPD-Ortsverein hat deshalb zur nächsten Sitzung des Ortsbeirates Elmschenhagen/Kroog
den Antrag an die Ratsversammlung gestellt, dass Projekt finanziell abzusichern
und die Maßnahmen zu beschließen.
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins weist darauf hin, dass die Gemeinschaftsschule
in Elmschenhagen ihren Betrieb nach Genehmigung durch das Kultusministerium
bereits zum Schuljahr 2010/2011 aufgenommen hat, die Neu- Umbau- und Sanierungspläne
für das Schulzentrum vorgestellt worden sind und nun die Entscheidung
des Landes die Stadt zwingt, die Investitionen auch für Bildungseinrichtungen
zu kürzen oder gar zu streichen. „Das Land handelt unverantwortlich.
Die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen wird einerseits genehmigt, der Stadt
werden andererseits aber die Möglichkeiten entzogen, in Bildungseinrichtungen
zu investieren“, so die Vorsitzende Annika Langfeldt vom SPD-Ortsverein.
Der Vorstand des Ortsvereins sieht die Gefahr, dass trotz aller Lippenbekenntnisse
die Bildung durch die Eingriffe der jetzigen Landesregierung auf der Strecke
bleibt.
Dauerbrenner im Ortsbeirat: Sanierungs- und Umbaumaßnahmen bei der Gemeinschaftsschule.
[Kiel - Elmschenhagen, 24.08.11, Text: Rüdiger Kirkskothen / Uwe Zeitter / Foto: Uwe Zeitter]