Lohn für Probenarbeit steht bevor


Intensive Probenarbeit: Der Männergesangverein Kroog tritt am Sonntag in der Stephanuskirche auf.

Der Männergesangverein Kroog hat in den letzten Wochen noch eifriger geprobt als sonst. Am kommenden Sonntag lädt der Chor in heimischer Umgebung zu einem Konzert ein. Für die Sänger ist es das erste eigene Konzert in ihrem Heimat-Stadtteil. Gemeinsam mit zwei Gastchören haben sie ein ansprechendes und anspruchsvolles Programm vorbereitet.
Dabei musste der Männergesangverein dafür in den letzten Monaten ganz besonders hart proben. Nach einem Wechsel des Chorleiters galt es, das komplette Repertoire neu aufzubauen. Für Dieter Rathke, der das Amt übernommen hat, ein gutes Stück Arbeit aber auch eine schöne Aufgabe, der er sich mit viel Motivation angenommen hat. „Die neuen Lieder bringen auch neuen Schwung in den Chor“, beschreibt der Chorleiter die Stimmung. Festgelegt ist der Chor dabei auf kein festes Genre. Seemannsweisen oder jüngere Hits stehen ebenso auf dem Programm wie plattdeutsche Arrangements. So kann bei einem Auftritt auch jeder Geschmack getroffen werden. Viele Stücke sind im Repertoire, die auch vom Publikum mitgesungen werden können.
Entspannt und ruhig sitzt Rathke hinter dem Klavier im Krooger Sängerheim und übt mit den einzelnen Stimmen die Passagen eines neuen Stückes ein. Die Probearbeit ist intensiv und die Zeit ist schon ein bisschen knapp bemessen. Ganz reibungslos verläuft es wohl bei keinem Chor, neue Stücke auf den Weg zu bringen. Der Chorleiter ist mit seinen Sängern, die ihrem Hobby und Interesse nachgehen, sehr zufrieden. Auch wenn bei den Probeabenden immer wieder wiederholt wird, um die Lücken, die im Wissen durch Fehlabende entstanden sind, auszufüllen. Wie gut das funktioniert, werden die Sänger am Sonntag beweisen.
Auf die Sänger wartet aber noch ein weiteres Highlight in diesem Jahr: Ein Konzert mit mehreren anderen Chören im Kieler Schloss. Ende Oktober wird es soweit sein. Dann singen die Männer aus Kroog vor rund 1.000 Besuchern. Lampenfieber ist vorprogrammiert, auch beim Chorleiter, wie dieser gesteht. „Aber das ist schon ein grandioses Gefühl“, erzählen die Sänger.


[Kiel - Elmschenhagen, 21.04.10, uz, Foto: Uwe Zeitter]

 

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