In eigener Sache: Weihnachtsbäume für das St. Antoniushaus


An einem frostigen Abend fanden sich (v.r.) Rechtsanwalt Joern Hanebeck, Mirko Oswald (Oswald Gärten) und Klaus Beckmann (AXA Versicherung) im St. Antoniushaus ein, um Geschäftsführerin Janka Krauß die Weihnachtsbäume zu übergeben. Foto: Zeitter

„Einfach mal etwas Gutes tun“, ist ein Motto, das sich die Teilnehmer des Marktplatz Elmschenhagen durchaus mit zur Aufgabe gemacht haben. Für dieses Motto bietet sich die Vorweihnachtszeit natürlich ganz besonders an. Wie schon im vergangenen Jahr hatten die Unternehmer bei ihrem letzten Treffen des Jahres Christbäume für das St. Antoniushaus im Gepäck.
Janka Krauß, die Geschäftsführerin des Hauses in der Rüsterstraße, empfing die Gäste „adventsgerecht“ mit Punsch und Keksen. Im Gespräch berichtete Janka Krauß von der Arbeit im St. Antoniushaus und von geplanten Vorhaben, beispielsweise der Erweiterung des Kindergartens.
Drei Bereiche gibt es in dem Haus, dessen Aktivitäten vom Sozialdienst katholischer Frauen in Kiel getragen werden. Einen Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen, einen Kinder- und Jugendbereich sowie einen Mutter-Kind-Bereich. Dazu kommt die Kindertagesstätte „Sonnenblume“. Betreuung und Beratung wird dabei groß geschrieben.
Im Kinder- und Jugendbereich finden vor allem junge Leute eine Zuflucht, deren Lebensbedingungen zu außergewöhnlichen Belastungen führen. In den drei Kinderhäusern können 43 Kinder oder Jugendliche ein zu Hause auf Zeit finden. Durch die Kombination mit einer Einrichtung der Eingliederungshilfe können in diesem Bereich des St. Antoniushauses auch Kinder aufgenommen werden, die eine spezielle Förderung benötigen. Gleiches gilt auch im Mutter-Kind-Bereich. Hier können Mütter in schwierigen Lebenslagen mit ihren Sprösslingen unterkommen.
Alle Kinder aus Elmschenhagen sind übrigens in der Kindertagesstätte willkommen. Zusätzlich gibt es auch eine Krippengruppe für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Offenheit und Nachbarschaftlichkeit gehören zu den Grundprinzipien des Hauses. So ist es auch selbstverständlich, dass die Einrichtungen auf dem Gelände für alle Kinder zur Verfügung stehen.

[Kiel - Elmschenhagen, 04.12.10, uz, Foto: Uwe Zeitter]

 

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